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Dunkel war’s – die KiSS schien helle

In der letzten Woche dachte sich KiSS-Leiterin Lena Mergner für die KiSS-Stunden etwas ganz Besonderes aus. Passend zur dunklen Jahreszeit stand die KiSS-Stunde unter dem Motto „Licht aus, Bewegung an“.


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Ein ungewohnter Anblick bot sich den Kindern als sie am Donnerstag in die Breitsamer Sporthalle kamen. Die Rollläden waren runtergefahren, das Licht aus, nur eine kleine Kerze brannte in der Mitte der Halle. Zum Glück hatten wir genug Taschenlampen dabei, um uns ein wenig Licht zu machen.
Zu Beginn der Stunde, brauchten wir aber noch gar nichts Sehen, vielmehr sollten alle ihre Ohren spitzen und auf die Klänge der Trommel, der Triangel und der Glockenschelle hören. Denn die Musikinstrumente bestimmten die Bewegungsform: Trommel - Rennen, Glockenschelle - auf allen Vieren krabbeln, Triangel - Stehen bleiben.

Nach dem Aufwärmen ging’s weiter mit Taschenlampenfangen. Doch nicht die Taschenlampen sollten gefangen werden. Die Kinder versuchten im Liegen gegenseitig die Lichtkegel der Taschenlampe an der Decke zu fangen.

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Danach wollten wir uns aber wieder selbst bewegen und so wurden große Kästen in der Halle verteilt, um Versteckfangen zu spielen. Hierbei war im Dunkeln zu besonderer Vorsicht geraten, nur der Fänger durfte eine Taschenlampe zu Hilfe nehmen. Jedes entdeckte und gefangene Kind half dem Fänger die übrigen Versteckten zu erwischen, bis am Ende alle Kinder mit ihren Taschenlampen leuchteten.

Wenn es so dunkel ist, dass man nichts sehen kann, spielt neben dem Hören auch das Tasten eine wichtige Rolle. So durften die Kinder ausprobieren, ob sie nur mit den Händen fühlen konnten, welche Gegenstände in fünf Säckchen versteckt waren, ob die Sachen hart, weich, samtig, spitz oder stumpf waren. Als Überraschung gab es in einem Säckchen zudem bunte Knicklichter, die die Kinder als Armband tragen konnten.  

Das war auch sinnvoll, denn zum Abschluss der Stunde spielten wir „Chinesische Mauer“. Ein Kind bewacht die Mauer und fängt die Schmuggler, die über die Grenze kommen wollen. Ohne die leuchtenden Armbänder wären dem Grenzwächter sicherlich ein paar Kinder mehr durch die Lappen gegangen. So konnten am Ende alle Schmuggler gefasst werden.

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Fröhlich und bunt leuchtend gingen die Kinder wieder nach Hause. Ein bisschen traurig waren alle, dass die Halle in der nächsten Stunde wohl wieder hell erleuchtet sein wird. Aber seid euch sicher, irgendwann bleibt die Halle wieder dunkel und nur vereinzelt werden ein paar Lichter leuchten.

 

 

 

 

 

 

 


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